Skipping Hearts; sportmedizinische Voruntersuchung

Die Deutsche Herzstiftung ermöglicht uns einen Workshop im "Seilspringen", auch neudeutsch "Rope Skipping" genannt. Über den Workshop kann man auf der Homepage http://www.skippinghearts.de/  nachlesen.

Fotos: Kollegium; Berchtesgadener Anzeiger Frau Rosenberg

 

 

Im Berchtesgadener Anzeiger war am 23.11.2011 zu lesen:

 

Herz-Vorsorge, die Kinder begeistert

Grundschule Marktschellenberg nimmt teil am

Seilspring-Projekt

der Deutschen Herzstiftung

 

Marktschellenberg – Unterricht einmal anders. Am Montag fand der Unterricht für die Buben und Mädchen der Marktschellenberger Grundschule nicht in ihrem Klassenzimmer statt, sondern in der Turnhalle. In zwei Gruppen geteilt, nahmen die Zweit- bis Viertklässler an einem Seilspring-Projekt teil.

Das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ (Hüpfende Herzen) hat die Deutsche Herzstiftung initiiert, um die Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren. Workshopleiter Thomas Klein vermittelte in Laufe des Vormittags den Kindern die sportliche Form des Seilspringens, das sogenannte „Rope-Skipping“.

Der Diplom Sportwissenschaftler zeigte den Kindern zahlreiche Sprungvarianten, die alleine, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden konnten. Bei einer kleinen Aufführung zeigten sie das Erlernte ihren Eltern und der restlichen Schülerschaft.

Begeistert waren nicht nur die Schüler, sondern auch Rektorin Irmela Leubner, die sich um dieses Projekt bei der Deutschen Herzstiftung bewarb. „Für die Kinder war es eine tolle Anregung und für uns Lehrer eine Fortbildung“, resümiert Leubner, für die einige Sprungvarianten neu waren.

Früher war diese Bewegungsform eine gängige Freizeitbeschäftigung, doch heute kennen nicht alle Kinder ein Sprungseil, weiß die Pädagogin aus eigener Erfahrung und erklärt die Vorzüge des Springens: „Es ist eine koordinative Sportart, die viel Ausdauer bringt und dabei nicht teuer ist.“

Bisher haben die Buben und Mädchen auf dem Pausenhof mit den Springseilen gerne Pferdchen gespielt. Das wird sich künftig ändern, denn während des dreistündigen Workshops wurden die Kinder vom Seilspring-Fieber gepackt. Zahlreiche rote Köpfe und Schweißperlen auf den Stirnen waren der Beweis. (Cornelia Rosenberg)

Weitgehend computerunterstützt untersuchte die TU München die Klassen 2-4 in sportmedizinischer Hinsicht. Beweglichkeit, Ausdauer, Sprungkraft, Geschwindigkeit, Beschleunigungsvermögen, ...

Nun heißt es dort anzusetzen, wo sich eventuell Defizite ergeben haben, denn in 6 Monaten wird wieder getestet. Dann zeigt sich ob zusätzliche Übung und regelmäßiger Sport zu einer Leistungssteigerung beitragen.

Den Kindern machte der etwas andere Sportunterricht sehr viel Spaß. Sie bekamen oftmals gleich die Rückmeldung, da bin ich super, da muss ich noch etwas üben.

Fotos: Kollegium